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O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee ist ein Kinofilm der Coen-Brüder aus dem Jahr 2000.  Der Titel „O Bruder, wo bist du?“ ist in mittelalterlichem Englisch, so wie es zu Zeiten von Shakespeare gesprochen wurde verfasst. Er ist eine Hommage an den Film Sullivans Reisen(1941) von dem Regisseur Preston Sturges, in dem der Versuch der Produktion eines sozialkritschen Filmes mit gleichen Namen zur Zeit der “großen Depression” gezeigt wird. Weiterhin ist die Handlung von Homers Odysee inspiriert.

Ein besonderer Aspekt in diesem Film ist die Musik. Die Musik trägt wesentliche Teile der Handlung: angefangen bei den Workingsongs der Kettensträflinge über das Zusammentreffen mit dem Bluesgitaristen Tommy Johnson, mit dem dann die Soggy Bottom Boys “gegründet” werden. Es wird einem ein guter Eindruck der wichtigsten Musikstile im ländlichen Süden der USA in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts vermittelt. Der Soundtrack hat sich weltweit über 5 Millionen mal verkauft.

Dier Film war die nachfolgende Produktion von Ihrem bis dahin (kommerziell) erfolgreichsten Film The Big Lebowski.
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Diese geniale Komödie von den Brüdern von Ethan und Joel Coen kam 1998 in die Kinos. Wie üblich bei den Coens wird auch hier kein 08/15 Kommerzbrei verabreicht, sondern eine abgedrehte Story, die durch hervorragende Schauspieler, meisterliche Regie, Schnitt und Musikauswahl ein stimmiges Bild ergeben. Der Film spielt anfang der 1990er Jahre, zur Zeit des Zweiten Golfkriegs – Jeff Bridges, John Goodman und Steve Buscemi bilden als Bowlingteam die Hauptdarsteller und brillieren bei der Darstellung selbiger … ausnahmsweise ist sogar die deutsche Synchonisation gelungen, wobei das Orginal natürlich unerreicht bleibt. Zum Glück kann man sich auf der DVD beide Versionen ansehen – ich bevorzuge natürlich das Orginal.

Der Film ähnelt von der Struktur, der Komplexität der Story und den sich dauernd betrügenden Charakteren Raymond Chandlers Roman The Big Sleep (deutsch:Tote schlafen fest), der 1946 mit Humphrey Bogart als Privatdetektiv Philip Marlowe verfilmt wurde. “The Big Lebowski” war bei seiner Veröffentlichung kein Erfolg an den US Kinokassen und erhielt sehr gemischte Kritiken. Im Laufe der Zeit wurde das Potential des Filmes jedoch erkannt, er avancierte zum Kultfilm…- sogar Bowlingbahnen und Cocktailbars profitierten von diesem Film. *grins*

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