Archiv für die Kategorie „Kultfilm“

O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee ist ein Kinofilm der Coen-Brüder aus dem Jahr 2000.  Der Titel „O Bruder, wo bist du?“ ist in mittelalterlichem Englisch, so wie es zu Zeiten von Shakespeare gesprochen wurde verfasst. Er ist eine Hommage an den Film Sullivans Reisen(1941) von dem Regisseur Preston Sturges, in dem der Versuch der Produktion eines sozialkritschen Filmes mit gleichen Namen zur Zeit der “großen Depression” gezeigt wird. Weiterhin ist die Handlung von Homers Odysee inspiriert.

Ein besonderer Aspekt in diesem Film ist die Musik. Die Musik trägt wesentliche Teile der Handlung: angefangen bei den Workingsongs der Kettensträflinge über das Zusammentreffen mit dem Bluesgitaristen Tommy Johnson, mit dem dann die Soggy Bottom Boys “gegründet” werden. Es wird einem ein guter Eindruck der wichtigsten Musikstile im ländlichen Süden der USA in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts vermittelt. Der Soundtrack hat sich weltweit über 5 Millionen mal verkauft.

Dier Film war die nachfolgende Produktion von Ihrem bis dahin (kommerziell) erfolgreichsten Film The Big Lebowski.
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Die Idee einen Film zu dem 1964 erschienenen Song Blue Velvet (von Bobby Vinton) zu drehen hatte David Lynch bereits sehr früh. Über die Jahre ergänzte er den Plot mehr und mehr…- insgesamt 4 Versionen den Drehbuchs entstanden – jedoch wurde diese von den Filmstudios wegen der sexuellen und gewalttätigen Handlung abgeleht. 1971 begann er mit seinen als Debüt angesehenen Film Eraserhead; einen in schwarz-weiss gedrehten morbiden Spielfilm der seinen Kultstatus als Regisseur begründete. So wurde italienische Produzent Dino De Laurentiis auf ihn aufmerksam, der ihn mit der Regie des Science Fiction Klassikers Dune beauftragte.

De Laurentiis war es dann auch, der von dem Drehbuch zu Blue Velvet fasziniert war – jedoch stellte sich schon vor Drehbeginn 1985 heraus, das das angestrebte Budget wohl nicht ausreichen würde. Im Gegenzug für absolute künstlerische Freiheit und Kontrolle über den Endschnitt verzichtete Lynch auf einen Teil seiner Gage; das Budget wurde zusätzlich gekürzt. Die Produktionskosten beliefen sich am Ende trotzdem auf 6 Millionen US-Dollar. Gefilmt wurde an einigen Locations in Wilmington in North Carolina, wo sich auch die Studios von De Laurentiis befinden.

Die “Wunschbesetzung” der Hauptrollen lehnten nach Lesen des Drehbuchs dankend ab – so kam er auf Kyle MacLachlan, mit dem er Dune drehte und Isabella Rossellini, die er kurze Zeit vorher kennenlernte. Für Dennis Hopper gilt der Film als Comeback, der nach Easy Rider kaum noch kommerzielle Erfolge hatte, da er durch seine Eigenwilligkeit in Konflikt zu den meisten Regisseuren geriet und so lange Zeit auf einer “Schwarzen Liste” stand.

Der Film spielt – typisch für den Stil von David Lynch – viel mit Symbolik und starken Farbkontrasten … auch die “liebliche” amerikanische Schlagermusik aus den 60er Jahren steht im krassen Gegensatz zu den gezeigten Bildern. Schon in der ersten Szene sieht man die Klasse des Regisseurs: Blau, der Himmel, Weiß – der Gartenzaun und Rot, die Rosen, einen auf einem Feuerwehrfahrzeug vorbeifahrenden freundlich winkenden Feuerwehrmann… eine scheinbar “perfekte Idylle”, eine spiessige Kleinstadt.

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Diese geniale Komödie von den Brüdern von Ethan und Joel Coen kam 1998 in die Kinos. Wie üblich bei den Coens wird auch hier kein 08/15 Kommerzbrei verabreicht, sondern eine abgedrehte Story, die durch hervorragende Schauspieler, meisterliche Regie, Schnitt und Musikauswahl ein stimmiges Bild ergeben. Der Film spielt anfang der 1990er Jahre, zur Zeit des Zweiten Golfkriegs – Jeff Bridges, John Goodman und Steve Buscemi bilden als Bowlingteam die Hauptdarsteller und brillieren bei der Darstellung selbiger … ausnahmsweise ist sogar die deutsche Synchonisation gelungen, wobei das Orginal natürlich unerreicht bleibt. Zum Glück kann man sich auf der DVD beide Versionen ansehen – ich bevorzuge natürlich das Orginal.

Der Film ähnelt von der Struktur, der Komplexität der Story und den sich dauernd betrügenden Charakteren Raymond Chandlers Roman The Big Sleep (deutsch:Tote schlafen fest), der 1946 mit Humphrey Bogart als Privatdetektiv Philip Marlowe verfilmt wurde. “The Big Lebowski” war bei seiner Veröffentlichung kein Erfolg an den US Kinokassen und erhielt sehr gemischte Kritiken. Im Laufe der Zeit wurde das Potential des Filmes jedoch erkannt, er avancierte zum Kultfilm…- sogar Bowlingbahnen und Cocktailbars profitierten von diesem Film. *grins*

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Mehr als 7 Jahre arbeitete Regisseur Peter Fleischmann an diesem “Low Budget” Film; immer wieder musste er Sponsoren zur Finanzierung heranschaffen um diesen Film zu realisieren. Es handelt sich um die Verfilmung des gleichnamigen Buches der Gebrüder Arkadi und Boris Strugatzki von 1964, der 1989 fertiggestellt wurde und Anfang 1990 in die deutschen Kinos kam.
Die Kritiken über diesen Film gehen weit auseinander: von Auszeichnungen (1990 wurde der Film beim Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya in den Kategorien Bester Soundtrack sowie Bestes Drehbuch ausgezeichnet, 1991 gewann der Film beim Fantasporto-Festival zwei Auszeichnungen, unter anderem für die Besten Spezialeffekte und wurde als Bester Film nominiert.) bis zur kompletten Ablehnung durch z.B. die Autoren Rolf Giesen und Bernhard Kempen in ihrem Buch Invasion des Wahnsinns. Die schlechtesten Science- Fiction- Filme.

Gefilmt wurde in deutsch – französisch – russischer Zusammenarbeit in der damaligen UdSSR; genaugesagt auf der Insel Jalta (auf der Halbinsel Krim) in der Ukraine. Die atemberaubende Landschaft, die aus den Einheimischen rekrutierten Statisten und nicht zuletzt die “altertümlichen” Spezialeffekte tragen nicht unerheblich zum nostalgischen Charm des Filmes bei. Man könnte glauben, es handle sich um eine Produktion aus den 60er oder 70er Jahren! Hier wurde “teure” Technik mit viel Liebe und klassischer Handwerkskunst ausgeglichen – amerikanische Sci-Fi Produktionen aus dieser Zeit wirken “hochglanzpoliert”… oftmals scheint es, die Effekte werden nur des Effektes wegen eingesetzt.

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… (im Orginal: Crna mačka, beli mačor) von 1998  ist einer der Filme, die man seltsamerweise selten bis nie bei den “Mainstream”-Sendern zu sehen bekommt.

Warum eigentlich? Dabei hat dieser Film doch alles, was ein guter Film braucht! Humor, eine absurde Geschichte mit zum Teil grotesken Charakteren (auf dem Filmplakat sieht man übrigens Onkel Grga). Nicht ohne Grund wurde der Film von dem jugoslawischen Regisseur Emir Kusturica mit dem Silbernen Löwen die Beste Regie bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1998 ausgezeichnet.

Eigentlich wollte Kusturica nur eine Dokumentation über die Band, welche im Film immer wieder auftauchen machen …- durch die interessanten Menschen ist dann irgendwie ein Film daraus geworden. Die Band, bzw. drei der Musiker haben dann auch den Soundtrack für Schwarze Katze, weißer Kater komponiert, die Band hat er dann doch noch in dem nachfolgenden Film “Super-8 Stories” (Serbisch: Супер 8 Прича, Super 8 pričа) von 2001 verewigt, bei dem der Regisseur auch selbst als Musiker mitspielt.

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Genre: Komödie – Großbritannien 1971
Freigegeben: frei ab 12 Jahren
Laufzeit: 85 Minuten
Kaufstart: 05. July 2005

Ein Zusammenschnitt von Sketchen aus der Frühzeit der britischen Comedy-Truppe “Monty Python”. Mit Klassikern wie dem Papageien-Sketch und dem Holzfäller-Song, Oma-Banden, Mörder-Autos, wertvollen Tipps zu Selbstverteidigung für den Fall, in dem Ihnen ein Angreifer mit Obst in die Quere kommt, und den bekannten kultigen Animationen von Terry Gilliam.

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