Archiv für die Kategorie „Komödie“

… war das Erstlingswerk der Drehbuchautoren-Trios Jim Abrahams, Jerry Zucker und David Zucker, oftmals als ZAZ abgekürzt. Der Film aus dem Jahre 1977 wurde mit dem schon damals als unglaublich wenig anzusehenden Budget von 650.000 $ vom Regisseur John Landis realisiert und gilt als einer der Meilensteine des B-Movies und als Beginn der Karriere des ZAZ – Teams. Auf der Suche nach einer Produktionsfirma klapperten sie ziemlich jedes Studio in Hollywood ab – keines war interessiert und niemand glaubte, das das Publikum an einem solchen Film Interesse hat.

Überzeugt von ihrer Idee – die Sketche hatten sie immerhin in ihrem kleinen Theater geschliffen – suchten sie nach einem Geldgeber, den sie schließlich in einem Immoblienmakler fanden. Dieser wollte den Film erst finanzieren, wenn er ein Drehbuch zu sehen bekam, welches ihm dann auch erstellt wurde. Mit 35.000 Dollar produzierte das Team dann einen 10-minütigen Kurzfilm, mit dem weitere Geldgeber gefunden werden sollten. Dem Makler schien dieser Film jedoch überhaupt nicht zu gefallen, weswegen er von seinem Finanzierungsangebot zurücktrat.

ZAZ wollte nicht aufgeben und traf dann beim erneuten Klinkenputzen in Hollywood auf den jungen Regisseur John Landis, der von dem Film sofort begeistert war – im Gegensatz zu den Studios. Als sie den Kurzfilm Kim Jorgenson zeigten, fiel dieser vor Lachen quasi vom Stuhl und versprach das Geld für den Film aufzutreiben, was ihm dann auch gelang. Nachdem der Film dann in die Kinos kam, spielte er in kurzer Zeit alleine in den USA 7,1 Millionen Dollar ein.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Diese geniale Komödie von den Brüdern von Ethan und Joel Coen kam 1998 in die Kinos. Wie üblich bei den Coens wird auch hier kein 08/15 Kommerzbrei verabreicht, sondern eine abgedrehte Story, die durch hervorragende Schauspieler, meisterliche Regie, Schnitt und Musikauswahl ein stimmiges Bild ergeben. Der Film spielt anfang der 1990er Jahre, zur Zeit des Zweiten Golfkriegs – Jeff Bridges, John Goodman und Steve Buscemi bilden als Bowlingteam die Hauptdarsteller und brillieren bei der Darstellung selbiger … ausnahmsweise ist sogar die deutsche Synchonisation gelungen, wobei das Orginal natürlich unerreicht bleibt. Zum Glück kann man sich auf der DVD beide Versionen ansehen – ich bevorzuge natürlich das Orginal.

Der Film ähnelt von der Struktur, der Komplexität der Story und den sich dauernd betrügenden Charakteren Raymond Chandlers Roman The Big Sleep (deutsch:Tote schlafen fest), der 1946 mit Humphrey Bogart als Privatdetektiv Philip Marlowe verfilmt wurde. “The Big Lebowski” war bei seiner Veröffentlichung kein Erfolg an den US Kinokassen und erhielt sehr gemischte Kritiken. Im Laufe der Zeit wurde das Potential des Filmes jedoch erkannt, er avancierte zum Kultfilm…- sogar Bowlingbahnen und Cocktailbars profitierten von diesem Film. *grins*

Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Film wurde von Regisseur Edward F. Cline 1932 gedreht, der auch später noch mit W.C. Fields bei einigen Filmen zusammenarbeitete. Cline hat ausser mit Fields auch noch mit Slapstickgrößen wie Buster Keaton zusammengearbeitet.

In dem fiktiven Land Klopstockia herrscht Unruhe: Das Land ist (vermutlich Dank des Präsidenten W.C. Fields) pleite, das Kabinett versucht den Präsidenten abzusetzen. Als der Bürstenvertreter Migg Tweeny (Jack Oakie) mit einer attraktiven jungen Frau zusammenstößt, verliebt er sich Augenblicklich. Auf die Frage an einen Dorfbewohner, wie die Dame wohl heisst, antwortet der: “Klar, Angela”. Migg muss dann leider feststellen, das alle Frauen und Mädchen in diesem seltsamen Land so heissen.
Als er feststellt, das Angela die Tocher des Päsidenten ist, präsentiert er diesem
einen Plan um aus der finanziellen Misere herauszukommen: Die Olympischen Spiele von 1932! Migg wird beauftragt, geeignete Athleten im Land zu suchen. Kurze Zeit später gehen sie an Bord eines Dampfschiffes mit Kurs auf Amerika (Los Angeles).

Mit an Bord ist aber auch “Mata Machree, die Frau, welcher kein Mann wiederstehen kann”, die das Training sabotieren soll…


Besetzung
* Jack Oakie: Migg Tweeny
* W. C. Fields: The President
* Andy Clyde: The Major-Domo
* Lyda Roberti: Mata Machree
* Susan Fleming: Angela
* Ben Turpin: ‘mysterious man’
* Hugh Herbert: Secretary of the Treasury
* George Barbier: Mr. Baldwin
* Dickie Moore: Willie – Angela’s brother
Regie: Edward F. Cline
Drehbuch: Nicholas T. Barrows, Joseph L. Mankiewicz
Produktion: Paramount Pictures
Uraufführung: 8. July 1932
Länge: 64 Minuten
Produktionsland: USA
Sprache: Englisch

… (im Orginal: Crna mačka, beli mačor) von 1998  ist einer der Filme, die man seltsamerweise selten bis nie bei den “Mainstream”-Sendern zu sehen bekommt.

Warum eigentlich? Dabei hat dieser Film doch alles, was ein guter Film braucht! Humor, eine absurde Geschichte mit zum Teil grotesken Charakteren (auf dem Filmplakat sieht man übrigens Onkel Grga). Nicht ohne Grund wurde der Film von dem jugoslawischen Regisseur Emir Kusturica mit dem Silbernen Löwen die Beste Regie bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1998 ausgezeichnet.

Eigentlich wollte Kusturica nur eine Dokumentation über die Band, welche im Film immer wieder auftauchen machen …- durch die interessanten Menschen ist dann irgendwie ein Film daraus geworden. Die Band, bzw. drei der Musiker haben dann auch den Soundtrack für Schwarze Katze, weißer Kater komponiert, die Band hat er dann doch noch in dem nachfolgenden Film “Super-8 Stories” (Serbisch: Супер 8 Прича, Super 8 pričа) von 2001 verewigt, bei dem der Regisseur auch selbst als Musiker mitspielt.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Komödie
93 Minuten
USA 2009
FSK: 12
Start: 04.03.2010

Männer die auf Ziegen starren

Männer die auf Ziegen starren ist das Regiedebüt von Grant Heslov.
Der Film ist mit George Clooney, der hier einmal mehr seiner Vorliebe für
schräge Filme frönen kann, Kevin Spacey, Jeff Bridges und Evan McGregor Top
besetzt.
Versprachen die Trailer eine absolute Topsatire über eine wahre Begebenheit,
nämlich dem Versuch des amerikanischen Militärs, Soldaten mit übersinnlichen
Kräften zu finden und auszubilden, so konnte der Film diese Erwartungen nicht
ganz erfüllen.
Männer die auf Ziegen starren ist ein witziger, bisweilen komischer Film, mit
leichten Anspielungen an den kalten Krieg und seine Auswüchse. Er ist
handwerklich solide, und alle Darsteller wirken einigermaßen glaubhaft. Manchmal
zieht sich der Film ein wenig, ist aber alles in allem recht witzig um nicht zu
sagen skuril.
So sind Anspielungen auf Star Wars zu finden oder auf "Murder she Wrote", eine
Fernsehserie mit Angela Lansbury.
Wer leicht verdauliche und unterhaltsame Kost sucht kommt bei diesem Film auf
seine Kosten. George Clooney, als der Soldat Lyn Cassady, der durch anstarren
eine Ziege tötet, gehört ebenso wie ein US-Militärlager, das unter LSD steht zu
den Highlights des Films.

Fazit:

Der Film ist nicht jedermanns Sache und nur bedingt witzig. Man muss schon
das skurrile mögen!

 


Komödie
98 Minuten
USA/GB 2009
Freigegeben an 12 Jahren
Kinostart: 15. Oktober 2009
Mit Anfang 30 Jahren stehen Burt und Verona vor einer großen Veränderung.
In 3 Monaten wird ihr erstes Kind geboren und beendet das
bisher sorglose und ungeplante Leben der beiden. Burts Eltern
entscheiden spontan nach Europa zu ziehen und fallen so als Ratgeber
und Hilfe aus. Das Paar reist durch Amerika auf der Suche nach einem
neuen Lebensraum für die frische Kleinfamilie.
Sie besuchen Freunde und Verwandte die mit Rat in Sachen Erziehung zur
Seite stehen können.

Empfehlungen