Archiv für die Kategorie „Fernsehserien“
Wer witzige Umschreibungen für die alltägliche Jagd auf Erotik ist, wird hier aus dem Lachen wohl kaum rauskommen. Ein gefräßiger fast pubertierender Bengel muß vor dem ausschweifendem Leben seines Onkels geschützt werden. Raus kommen mehr als amüsante Umschreibungen von dem “Don Juan” welche allerdings alle dasselbe ausdrücken.
Der Vater, ein komplexgeladener Psysiotherapeut mit Doktortitel leidet nicht nur darunter daß er keine Frauen ansprechen mag.
Diese Kombination von einem Frauenheld, einem geschiedenen Looser und einem faulen Bengel sorgt für Lachstoff ohne Ende. So manches Mal erkennt man sich da auch wieder. Wenn man versucht erotische Anspielungen so zu drapieren, daß sich niemand düpiert fühlt. Was bekanntlich nicht sooo einfach ist
Stargate Universe ist nach Stargate Atlantis das zweite Spin-Off von stargate SG-1. Und es ist bisher nicht minder erfolgreich.
Allerdings hat sich mit Stargate Universe der Stil verändert und die Produzenten sind mehr in Richtung 24 oder Lost gegangen. So gibt es den auch haufenweise Intrigen, Verschwörungen und Machtkämpfe untereinander. Ein wenig kommt dadurch der Science Fiction Aspekt zu kurz wie ich finde. Hier bleibt abzuwarten, wie andere Fans das sehen.
Die Permiere in den USA legte zumindest schonmal den besten Staffelstart einer Stargate Reihe seit 4 Jahren hin. SGU ist im Vergleich zu den beiden ersten Serien deutlich düsterer und setzt sich entsprechend der Situation viel mit den menschlichen und zwischenmenschlichen Problem auseinander.
Plot:
Eine Gruppe von Soldaten, Wissenschaftlern und Zivilisten, die von Dr. Nicholas Rush (Robert Carlyle) und Colonel Everett Young (Louis Ferreira) angeführt wird und auf einer Basis auf einem anderen Planeten stationiert ist, wird angegriffen und überrannt. Bei ihrer Flucht gelangen sie an Bord des fremden Raumschiffes Destiny. Dieses wurde vor sehr langer Zeit von einer außerirdischen, aber menschenähnlichen Rasse, den Antikern, gebaut. Die Destiny ist ein unbemanntes Forschungsschiff, das immer noch einen alten einprogrammierten Auftrag erfüllt und auf einem festen Kurs den Weltraum erkundet. Die Menschen sitzen auf dem Raumschiff fest, denn die alte Programmierung lässt sich nicht verändern, ihre Reise führt in unerforschte Regionen des Weltraums, die außerhalb der aus den bisherigen Serien bekannten Galaxien liegen. Verlassen können sie das Raumschiff nur während der einprogrammierten Zwischenstopps. Sie können weder durch das Stargate, noch mit dem Schiff selbst auf die Erde zurückkehren. Nur die Kommunikation mit der Erde ist noch über eine Antiker-Technologie möglich.
Die Serie wird in Deutschland bei RTL2 sowie dem Pay-TV Sender SciFi ausgestrahlt.
Monk ist eine amerikanische Krimiserie um einen schrulligen aber liebenswerten Ex-Polizisten der nach dem Mord an seiner Frau aus dem Polizeidienst beurlaubt wurde und sich jetzt als Berater der Polizei und Privatdetektiv durchschlägt.
Das wirklich besondere an Monk sind dabei seine Ticks und Schrullen. So wundert es auch nicht, wenn auch ein Psychiater eine wichtige Rolle in der Serie spielt. Die Serie ist mittlerweile bei der 8ten Staffel angekommen und endet damit bedauerlicherweise.
Stellt sich die Frage, warum ist eine Serie über einen offensichtlich psychisch gestörten Mann so erfolgreich?
Vielleicht weil wir uns alle in dem ein oder anderen selbst erkennen?
Natürlich überspitzt die Serie extrem, aber seien wir doch mal ehrlich! Jeder von uns hat seine Ticks, seine Macken und Schrullen.
Ich würde nie meine Hemden gleich dutzendfach kaufen und in Plastikhüllen im Schrank zu hängen haben. Aber ich gebe zu, dass ich z.B. wenn ich Schuhe kaufe, diese auch 2x kaufe! Oder dass ich in einem Spiel alle Ressourcen die ich produziere immer in glatten Zahlen produziere. Und kommt mal eine Zahl ins Ungleichgewicht, wird das sofort korrigiert.
Und so erkennt sich jeder in den Unmengen von Ticks ein Stück weit wieder und kann sich damit identifizieren. Natürlich wird das Ganze von Tony Shalhoub alias Mr. Monk brilliant und überzeugend dargestellt, aber das alleine würde nicht reichen. Wenn, ja wenn wir nicht alle ein klein wenig “Monk” wären.
Da müssen die Bücher auf dem Tisch gerade liegen, da werden sogar die Werbeflyer unter den Scheibenwischern der Autos auf der Straße alle geradegerückt.
Monk, das ist jedermann. Die Hausfrau mit dem Accustaubsauger um die Kekskrümel zu beseitigen, der Nachbar von nebenan, der sich über die Blätter auf seinem Auto aufregt. Monk ist die Vereinigung aller möglichen Schwächen, nur mühsam gebändigt und kanalisiert durch seine Assistentin.
Ich bin sicher, so manche Sekretärin oder Assistentin erkennt sich da wieder.
Monk, das sind wir, mal mehr mal weniger stark ausgeprägt. Und genau deswegen ist Monk so erfolgreich!
Leider wurde die Serie eingestellt, da Tony Shalhoub sich neuem widmen möchte.