Archiv für die Kategorie „Action“
De Laurentiis war es dann auch, der von dem Drehbuch zu Blue Velvet fasziniert war – jedoch stellte sich schon vor Drehbeginn 1985 heraus, das das angestrebte Budget wohl nicht ausreichen würde. Im Gegenzug für absolute künstlerische Freiheit und Kontrolle über den Endschnitt verzichtete Lynch auf einen Teil seiner Gage; das Budget wurde zusätzlich gekürzt. Die Produktionskosten beliefen sich am Ende trotzdem auf 6 Millionen US-Dollar. Gefilmt wurde an einigen Locations in Wilmington in North Carolina, wo sich auch die Studios von De Laurentiis befinden.
Die “Wunschbesetzung” der Hauptrollen lehnten nach Lesen des Drehbuchs dankend ab – so kam er auf Kyle MacLachlan, mit dem er Dune drehte und Isabella Rossellini, die er kurze Zeit vorher kennenlernte. Für Dennis Hopper gilt der Film als Comeback, der nach Easy Rider kaum noch kommerzielle Erfolge hatte, da er durch seine Eigenwilligkeit in Konflikt zu den meisten Regisseuren geriet und so lange Zeit auf einer “Schwarzen Liste” stand.
Der Film spielt – typisch für den Stil von David Lynch – viel mit Symbolik und starken Farbkontrasten … auch die “liebliche” amerikanische Schlagermusik aus den 60er Jahren steht im krassen Gegensatz zu den gezeigten Bildern. Schon in der ersten Szene sieht man die Klasse des Regisseurs: Blau, der Himmel, Weiß – der Gartenzaun und Rot, die Rosen, einen auf einem Feuerwehrfahrzeug vorbeifahrenden freundlich winkenden Feuerwehrmann… eine scheinbar “perfekte Idylle”, eine spiessige Kleinstadt.
Die Kritiken über diesen Film gehen weit auseinander: von Auszeichnungen (1990 wurde der Film beim Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya in den Kategorien Bester Soundtrack sowie Bestes Drehbuch ausgezeichnet, 1991 gewann der Film beim Fantasporto-Festival zwei Auszeichnungen, unter anderem für die Besten Spezialeffekte und wurde als Bester Film nominiert.) bis zur kompletten Ablehnung durch z.B. die Autoren Rolf Giesen und Bernhard Kempen in ihrem Buch Invasion des Wahnsinns. Die schlechtesten Science- Fiction- Filme
Gefilmt wurde in deutsch – französisch – russischer Zusammenarbeit in der damaligen UdSSR; genaugesagt auf der Insel Jalta (auf der Halbinsel Krim) in der Ukraine. Die atemberaubende Landschaft, die aus den Einheimischen rekrutierten Statisten und nicht zuletzt die “altertümlichen” Spezialeffekte tragen nicht unerheblich zum nostalgischen Charm des Filmes bei. Man könnte glauben, es handle sich um eine Produktion aus den 60er oder 70er Jahren! Hier wurde “teure” Technik mit viel Liebe und klassischer Handwerkskunst ausgeglichen – amerikanische Sci-Fi Produktionen aus dieser Zeit wirken “hochglanzpoliert”… oftmals scheint es, die Effekte werden nur des Effektes wegen eingesetzt.
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Action |
| 93 Minuten | |
| USA 2010 | |
| FSK: 16 | |
| Start: 25.03.2010 |
From Paris With Love
Plot:
Der junge, ehrgeizige Agent James Reese (Jonathan Rhys Meyers) brennt darauf,
endlich einmal einen schwierigen Außeneinsatz zu übernehmen. Als Assistent des
US-Botschafters (Richard Durden) in Paris agiert Reese bisher nur in der zweiten
Reihe, als ihm seine Freundin Caroline (Kasia Smutniak) einen Heiratsantrag
macht. Familienvater statt James-Bond-Haudegen? Doch das ruhige Leben voller
Romantik und Harmonie ist über Nacht vorbei. Sein neuer Auftrag, der in der
Theorie simpel klingt, aber in der Praxis tödlich enden kann: Der engagierte
Reese soll den gnadenlosen US-Agenten Charlie Wax (John Travolta) durch die
Stadt der Liebe begleiten. Zunächst hängt der Neuankömmling aber erst einmal
beim Zoll fest, wo er die französischen Beamten auf das Wüstete beschimpft.
Das klingt ruhig und behäbig und ist es die ersten 5 Minuten auch. Doch dann
dreht der Film auf und es entwickelt sich ein rasantes, witziges Actionspektakel
daraus. John Travolta ist der knallharte, klatzköpfige, völlig durchgeknallte
Superkiller dem es Spaß macht, seinen neuen Partner Jonathan Rhys Meyers an der
Nase herumzuführen. Die Actionszenen sind spektakulär, und obwohl der Film
teilweise total überzogen ist, absolut aufregend. Da fehlen weder die
Seitenhiebe auf die Terrorismusbekämpfung noch auf das Agententum a la James
Bond. Grandiose Autoverfolgungsjagden, die mich einmal mehr davon überzeugen,
das das verwendete Auto deutscher Produktion ein Wahnsinns Auto ist.
Fazit:
Genial für Actionfans und Fans von John Travolta!
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Katastrophenfilm |
| 158 Minuten | |
| USA 2009 | |
| FSK: 12 | |
| Start: 10.09.2009 |
2012
Plot:
Im Jahre 2009 erhält die Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt,
dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Ein geheimer
Katastrophenplan wird entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen
vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages
einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie
durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt
und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache
selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die
bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen.
2012 ist ein absoluter Blockbuster von Roland Emmerich, der in 100 Tagen ca. 760
Millionen einspielte.
Er ist Top besetzt und glänzt durch unglaubliche Action und ein rasantes Tempo.
Darüber hinaus ist er an manchen Stellen überaus witzig.
Fazit:
Ein sehenswerter Film trotz seiner Länge!
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Action 107 Minuten USA 2009 Freigegeben an 12 Jahren Kinostart: 02. April 2009 |
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| Auch nach seiner Flucht in die Dominikanische Republik bleibt Dom (Vin Diesel) weiterhin ein Speedfreak und hat sich auf hochriskanten LKW-Diebstahl verlegt. Doch einen Mord später sieht sich Dom in L.A. seinem Jäger Brian (Paul Walker) gegenüber. Ihre alte Feindschaft sollten die Hitzköpfe schleunigst begraben, denn ein mächtiges Drogenkartell ist hinter ihnen her. Immerhin können sie auf Letty (Michelle Rodriguez) und Mia (Jordana Brewster) bauen. | ||
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Action 92 Minuten USA 2008 Freigegeben ab 12 Jahren Kinostart: 05. März 2009 |
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| Unermüdlich forscht Professor Trevor Anderson (Brendan Fraser) nach einem möglichen Zugang zum Mittelpunkt der Erde. Nun will er Tagebuch-Aufzeichnungen seines verschollenen Bruders mit einer Expedition nach Island prüfen. Sein Neffe Sean (Josh Hutcherson) und die hübsche ortskundige Führerin Hannah (Anita Briem) entdecken eine Höhle, die sie immer tiefer ins Erdinnere führt. Dort befinden sich surreale Monster und ein riesiger Vulkan… | ||



