Autorenarchiv
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Science Fiction |
| 161 Minuten | |
| USA 2009 | |
| FSK: 12 | |
| Start: 17.12.2009 |
Avatar
Plot:
Auf der Suche nach neuen Ressourcen stoßen die Menschen im 22. Jahrhundert auf den Planeten Pandora, der von den Na’vi bevölkert wird, drei Meter großen Lebewesen mit blauer Haut. Da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, kommen Avatare zum Einsatz: Ersatzlebewesen in Na’vi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Der querschnittsgelähmte Marine Jake Sully wird für das Programm ausgewählt. Er lernt die Na’vi Neytiri kennen und lieben und findet sich im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Na’vi, die ihren Planeten verteidigen.
Avatar ist ein Film von James Cameron. Er ist ungewöhnlich in vielerlei Hinsicht.
Es ist ein 3D-Film, er ist lang, es ist ein Science Fiction Film, und er
ist..erfolgreich.
Und das über die Maßen.
Avatar ist ein bildgewaltiger Film, ein schneller Film ohne Pause.
Er beschäftigt einen, hält den Zuschauer in Atem ohne dabei hastig zu werden.
Er ist kompromisslos, actiongeladen und perfekt besetzt.
Dazu wartet er mit technischen Raffinessen auf, die ihresgleichen suchen.
12 Jahre nach Titanic hat James Cameron einen Film gemacht der zu einem absoluten Highlight des Kinojahres 2009/2010 wird.
Nach dem Gewinn des Golden Globes bleibt abzuwarten, ob und wie viele Oscars Avatar gewinnen wird.
Mit Sam Worthington als Jake Sully und Sigourney Weaver als Dr. Augustine sind die Rollen brilliant besetzt.
Die Story des Films ist glaubwürdig, nachvollziehbar und ohne große Schnörkel.
Kapitalismus in Reinkultur gegen Naturmenschen, denen die Natur als solches schon genug ist.
Avatar hat das Zeug, der erfolgreichste Film aller Zeiten zu werden, wenn er es nicht schon ist. Der erfolgreichste 3D-Film ist er auf jedenfall schon.
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Drama |
| 116 Minuten | |
| USA 2008 | |
| FSK: 12 | |
| Start: 05.03.2009 |
Gran Torino ist ein Film von Clint Eastwood, mit Clint Eastwood und
vielleicht sogar ein wenig Clint Eastwood selbst.
5 Jahre nach dem Oscarprämierten Film "Million Dollar Baby" hat Clint Eastwood jetzt mit Gran Torino seinen kommerziell erfolgreichsten Film produziert.
"Million Dollar Baby" war sicher ein fantastischer Film der nicht zu Unrecht 4
Oscars bekommen hat. Gran Torino dagegen ist noch einen Schritt weiter und
konsequenter als es" Million Dollar Baby" schon war!
Walt Kowalski, der Korea-Veteran, das ist Clint Eastwood. Noch grummeliger,
älter und trotzdem immer noch mit dem Herz auf dem rechten Fleck!
Story:
Der polnischstämmige Koreakriegsveteran und ehemalige Ford-Mitarbeiter Walt Kowalski, dessen Weltbild von rassistischen Vorurteilen geprägt ist, wohnt in einer Detroiter Vorstadtsiedlung, an der der Niedergang der Autoindustrie seine Spuren hinterlassen hat. Gerade ist seine Frau gestorben. Im Gegensatz zu ihr ist er nicht gläubig. So verweist er den ihn besuchenden Pater Janovich seines Hauses.
Viele Nachbarn sind in bessere Wohngegenden gezogen. Sie fahren keine amerikanischen Autos mehr, sondern ausländische. Das verärgert Walt, denn er sieht amerikanische Ideale zusehends gefährdet. Auch sein Sohn Mitch besitzt ein ausländisches Fahrzeug, ja sogar ein asiatisches Fabrikat, was Walt überaus missbilligt. Nicht nur deswegen ist Walts Verhältnis zu seinen beiden Söhnen und deren Familien miserabel.
Im Viertel leben jetzt viele in den letzten Jahren eingewanderte Hmong. Thao, ein Nachbarsjunge Kowalskis, versucht im Rahmen eines Initiationsritus der Gang seines älteren Cousins Walts Auto, einen 1972er Ford Gran Torino Sport, zu stehlen. Walt verhindert den Diebstahl und später einen weiteren Übergriff der Gang auf Thao und wird damit ungewollt zum Helden des Viertels. Nachbarn pilgern zu seinem Haus und lassen im Hauseingang Geschenke zurück. Walt wehrt sich halbherzig gegen diese Dankesbekundungen, indem er die Geschenke zu seinen Mülltonnen stellt.
Clint Eastwood alias Walt Kowalski ist der Antiheld des Films, und wie schon in "Million Dollar Baby" gibt es ein Ende wie es wohl nur Clint Eastwood glaubwürdig verkaufen kann!
Gran Torino ist ein grandioser Film, nicht einfach und doch leicht zu verstehen.
Fazit:
Es steht Clint Eastwood drauf, es ist Clint Eastwood drin und nur Clint Eastwood hätte diesen Film machen können.
Er ist eine Hollywoodlegende, hoffen wir dass er uns noch lange erhalten bleibt!
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Trickfilm |
| 96 Minuten | |
| USA 2009 | |
| FSK: Ohne Altersbeschränkung | |
| Start: 17.09.2009 |
“Oben” ist ein klassischer Walt Disney Film, absolut passend zur Weihnachtszeit. Produziert wurde er von Pixar Animation Studios und ist der erste 3D- Film von Pixar.
Plot:
Carl Fredericksen hat Zeit seines Lebens mit seiner Frau davon geträumt, die Welt zu bereisen, Abenteuer zu erleben und in Südamerika die Paradise Falls zu besuchen. Immer ist etwas dazwischen gekommen. Nach ihrem Tod will der 78-Jährige die Pläne endlich in die Tat umsetzen, zumal sein Häuschen einer neuen Immobilie den Platz räumen soll. Unfreiwillig begleitet von dem hartnäckigen Pfadfinder Russell macht er sich auf den Weg – inklusive seines Häuschens, das sich, an zahllosen Ballons aufgehängt, in die Lüfte schwingt.
“Oben” ist eine absolut hochwertiger Film, wie man es von Pixar gewohnt ist. Die Story ist gut und so begeistert “Oben” mühelos Jung und Alt.
Die Umsetzung als 3D-Film ist hervoragend gelungen und der Film wirkt sehr plastisch.
Fazit:
“Oben” ist ein Oscarwürdiger Film und ein würdiger Nachfolger von Wall-E.
Plot:
Um das Jahr 2800: Den ganzen lieben langen Tag geht der emsige Roboter Wall-E (Waste Allocation Load Lifter Earth-Class) seiner Profession nach und sammelt Müll, presst ihn in kleine Würfel und stapelt den Abfall zu kunstvollen Türmen. Fleißig. Seit mehr als 700 Jahren. Unaufhörlich. Er ist der letzte seiner Art, die der Konzern „Buy n Large“ einst ausgesandt hatte, um die zugemüllte Erde vom Dreck zu befreien. Die Menschen, mittlerweile längst in den Weltraum geflüchtet und auf monströsen Vergnügungsschiffen havariert, sind fett, beinahe bewegungsunfähig, technikabhängig und kaum mehr Herr ihrer Sinne. Der einsame Wall-E hat im Gegensatz dazu eine echte Persönlichkeit entwickelt, ist ungeheuer neugierig und sehr lernbegierig. Sein einziger Freund ist die Kakerlake Hal, die ihm in seiner kleinen Behausung, wo er liebevoll Kleinkram sammelt, Gesellschaft leistet. Eines Tages taucht der weibliche Druid Eve (Extra-terrestrial Vegetation Evaluator) auf und findet bei Wall-E genau das, was die Menschheit zur Rückkehr auf die Erde benötigt: eine kleine Pflanze, die den Lebenskreislauf wieder in Gang bringen könnte.
Wall-E ist ein Animationsfilm aus dem Hause Pixar und seit 2006 damit auch auch aus dem Hause Disney die Pixar für viel Geld gekauft haben. Mit Wall-E hat Pixar einen Animationsfilm hingelegt der den Spagat zwischen dem kindlichen und dem erwachsenen Publikum wagt und diesen auch schafft. Also ganz leichte Gesellschaftskritik verbunden mit viel Witz und Humor. Zwar bleibt dabei manchmal was auf der Strecke, aber das wirklich entscheidende ist, das der Film wirklich in allen Belangen überzeugt. Er ist witzig, man kann sich in die Protagonisten hineinversetzen, wenn nicht sogar mit Ihnen identifizieren. Er ist überalle Maßen komisch und liebenswert. Und wie alle Disneyfilme hat er ein perfektes Happy End. Er ist nicht zu schwer für Kinder, aber auch nicht zu leicht für erwachsene. Ich habe in einigen anderen Kritiken gelesen, das der Film von diversen SF-Filme anleihen genommen hat. Das finde ich persönlich nicht, und selbst wenn, dann sehr gelungen.
Interessant an diesem film finde ich, das man hier locker einen 2ten Teil machen könnte!
Fazit:
Der Film ist sehr witzig und erfüllt alle Erwartungen die man von einen Pixar/Disney Film erwartet.
Für Kinder und Erwachsene gleichermassen geeignet, hat man 98 min. voll Spass und Freude.
Allgemeine Daten:
98 min.
Regisseur: Andrew Stanton
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Iron Man
Plot:
Multimilliardär Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist ein genialer Geist, der sein Vermögen mit der Entwicklung der modernsten und schlagkräftigsten Waffensysteme gemacht hat. Stark ist aber auch ein egozentrischer Playboy, dessen Privatjet mit strippenden Stewardessen bestückt ist und der seine lästig gewordenen One-Night-Stands von seiner ergebenen Assistentin Virginia „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow) mehr oder weniger höflich hinausbefördern lässt. Als er in Afghanistan ein neuartiges Raketensystem vorstellt, wird Stark von Rebellen entführt. In einer Höhle soll er für die Terroristen eine seiner Raketen nachbauen. Doch Stark denkt gar nicht daran, den Feind mit seiner Technologie zu versorgen. Stattdessen bastelt er an einer eisernen High-Tech-Rüstung, mit deren Hilfe er seinem Gefängnis entkommt und mehr schlecht als recht in die Lüfte geht. Obwohl er es ohne bedeutende Blessuren zurück auf amerikanischen Boden schafft, meldet sich nun sein Gewissen zu Wort.
Iron Man ist die 8te Marvel-Comic Verfilmung die es zum Einstieg auf Platz eins der US-Box-Office-Charts geschafft hat.
Iron Man glänzt wie erwartet mit vielen technischen Tricks auf und ist tricktechnisch sehr gut umgesetzt. Robert Downey Jr. ist ein glaubwürdiger Iron Man mit losem Mundwerk. Erfreulich ist, das Iron Man im Gegensatz zu manch anderer Marvel Verfilmung nicht ganz so pathetisch daher kommt, was zu einem nicht unerheblichen Teil an der höchst eigenwilligen Darstellungvon Robert Downey Jr. liegt.
Iron Man ist witzig, manchmal nachdenklich und immer sehr eigenwillig!
Fazit:
Eine sehenswerte Marvelverfilmung mit hohem Funfaktor und einer süssen Gwyneth Paltrow als Assistentin Pepper!
Allgemeine Daten:
118 min.
Regisseur: Jon Favreu
FSK: 12 Jahre
Plot:
Wesley Gibson lebt seinen persönlichen Albtraum: Er hat einen langweiligen Bürojob, wird dort von seiner Vorgesetzten schikaniert, sein Kontostand bewegt sich nahe am Nullpunkt und seine Freundin betrügt ihn mit einem verhassten Kollegen. All das ändert sich, als er in einer Apotheke von der mysteriösen Fox (Angelina Jolie) angesprochen wird. Sie behauptet, er sei der Sohn eines legendären Auftragskillers, der gerade erst erschossen wurde – nur um ihn Sekunden später vor eben dessen Mörder, genannt Cross (Thomas Kretschmann), zu beschützen. Fox bringt Wesley zu Sloan (Morgan Freeman), dem Anführer der Bruderschaft, einer Jahrhunderte alten Vereinigung von Auftragsmördern. Sloan bietet Wesley an, ihn auszubilden, damit er Rache für den Mord an seinem Vater nehmen kann.
Wanted ist eine Comic-Adaption mit knalliger Action. Verantwortlich dafür zeichnet Timur Bekmambetovder der mit den beiden Filmen “Wächter der Nacht” und “Wächter des Tages” sich weit über die Grenzen Russlands hinaus als Actionregisseur einen Namen gemacht hat. Als Belohnung durfte der Russe für 20th Century Fox mit einem Budget von 75 Millionen US-Dollars (Die beiden ersten Filme kosteten zusammen 8 Millionen) und jeder Menge Stars diesen film drehen.Und er ist wie schon wie die beiden ersten Filme ein knallharter Actionreisser. Action-pur und mit nur wenig Pausen. Da mann eigentlich ständig atemlos ist, bekommt man garnicht mit, das die Story nicht wirklich Tiefgang hat. Das macht der Sache aber auch keinen Abbruch, da es einem wahrlich nie langweilig wird!
Der Film glänzt mit etlichen Spezial und Computereffekten, so können die Superkiller sogar quasi um die Ecke schiessen!
Fazit:
Superfilm der viel Spass macht. Tiefgang sollte man nicht erwarten, aber ich denke niemand erwartet den auch wirklich!
Allgemeine Daten:
110 Min.
Regisseur: Timur Bekmambetovder
FSK: Keine Jugendfreigabe

