Überzeugt von ihrer Idee – die Sketche hatten sie immerhin in ihrem kleinen Theater geschliffen – suchten sie nach einem Geldgeber, den sie schließlich in einem Immoblienmakler fanden. Dieser wollte den Film erst finanzieren, wenn er ein Drehbuch zu sehen bekam, welches ihm dann auch erstellt wurde. Mit 35.000 Dollar produzierte das Team dann einen 10-minütigen Kurzfilm, mit dem weitere Geldgeber gefunden werden sollten. Dem Makler schien dieser Film jedoch überhaupt nicht zu gefallen, weswegen er von seinem Finanzierungsangebot zurücktrat.
ZAZ wollte nicht aufgeben und traf dann beim erneuten Klinkenputzen in Hollywood auf den jungen Regisseur John Landis, der von dem Film sofort begeistert war – im Gegensatz zu den Studios. Als sie den Kurzfilm Kim Jorgenson zeigten, fiel dieser vor Lachen quasi vom Stuhl und versprach das Geld für den Film aufzutreiben, was ihm dann auch gelang. Nachdem der Film dann in die Kinos kam, spielte er in kurzer Zeit alleine in den USA 7,1 Millionen Dollar ein.
Handlung:
Eine durchgehende Handlung gibt es nicht, der Film ist eine Collage aus Kurzfilmen, Werbung und Nachrichten, welche die damalige Fernsehlandschaft persiflieren. Die bei der Veröffentlichung noch überzeichnete darstellung wurde jedoch von der Realität überholt: manches, was heutzutage als TV-Unterhaltung angeboten wird, übertrifft die Parodie an Primitivität und Geschmacklosigkeit um ein Vielfaches.
Der 1987 unter anderem von John Landis gedrehte Film Amazon Women on the Moon gilt als “inoffizieller” Nachfolger von K.F.M.
| Besetzung
* Marilyn Joi: Cleopatra Schwartz |
Filmdaten Deutscher Titel: Kentucky Fried Movie Originaltitel: The Kentucky Fried Movie Produktionsland: USA Originalsprache: englisch Erscheinungsjahr: 1977 Länge: 83 Minuten Altersfreigabe: FSK 16 Regie: John Landis |
