Archiv für Februar 2010

District Science Fiction
112 Minuten
USA 2009
FSK: 16
Start: 10.09.2009

District 9

Plot:
Vor über 20 Jahren nahmen Außerirdische das erste Mal Kontakt mit
der Erde auf. Daraufhin rechneten die Menschen mit einem feindlichen
Angriff oder einem gigantischen technologischen Fortschritt. Die
Kreaturen waren aber lediglich Flüchtlinge ihres Heimatplaneten und
wurden aus diesem Grund vorübergehend in einem Notauffanglager
interniert – im DISTRICT 9.

Nach Jahren ergebnisloser Verhandlungen über die Zukunft der
Außerirdischen haben die Nationen der Welt ein privates Unternehmen,
die Multi-National United (MNU), mit der Überwachung der ungeliebten
Besucher beauftragt. Der Konzern verfolgt jedoch nur ein Ziel: Mit
den mächtigen Waffen der Aliens Profit zu machen. Zur Aktivierung
der Waffen benötigt man jedoch Alien-DNA. Als sich der MNU-Agent
Wikus van der Merwe mit einem mysteriösen Virus infiziert, das seine
DNA verändert, wird er zum meistgesuchten und gleichzeitig
verletzlichsten Mann der Erde, für den es nur einen Ort gibt, um
sich zu verstecken: DISTRICT 9.

Mit District 9 schickt sich ein so genannter Low Budget-Film an,
ungeahnte Höhen zu erklimmen.
Mit nur 25 Millionen Dollar hat es Regisseur Neill Blomkamp
geschafft ein Highlight zu schaffen.

Und obwohl das Budget mit 25 Millionen sehr niedrig war, ist ein
wirklicher Top Film entstanden.
Auch die Tricks sind hervorragend und man merkt dem Film das
niedrige Budget nicht an. Der Film ist sehr intensiv und die
Darsteller, obwohl unbekannt machen Ihre Sache sehr gut.
Fazit:
Ein sehr sehenswerter Film!

 

Monk ist eine amerikanische Krimiserie um einen schrulligen aber liebenswerten Ex-Polizisten der nach dem Mord an seiner Frau aus dem Polizeidienst beurlaubt wurde und sich jetzt als Berater der Polizei und Privatdetektiv durchschlägt.
Das wirklich besondere an Monk sind dabei seine Ticks und Schrullen. So wundert es auch nicht, wenn auch ein Psychiater eine wichtige Rolle in der Serie spielt. Die Serie ist mittlerweile bei der 8ten Staffel angekommen und endet damit bedauerlicherweise.
Stellt sich die Frage, warum ist eine Serie über einen offensichtlich psychisch gestörten Mann so erfolgreich?
Vielleicht weil wir uns alle in dem ein oder anderen selbst erkennen?
Natürlich überspitzt die Serie extrem, aber seien wir doch mal ehrlich! Jeder von uns hat seine Ticks, seine Macken und Schrullen.
Ich würde nie meine Hemden gleich dutzendfach kaufen und in Plastikhüllen im Schrank zu hängen haben. Aber ich gebe zu, dass ich z.B. wenn ich Schuhe kaufe, diese auch 2x kaufe! Oder dass ich in einem Spiel alle Ressourcen die ich produziere immer in glatten Zahlen produziere. Und kommt mal eine Zahl ins Ungleichgewicht, wird das sofort korrigiert.
Und so erkennt sich jeder in den Unmengen von Ticks ein Stück weit wieder und kann sich damit identifizieren. Natürlich wird das Ganze von Tony Shalhoub alias Mr. Monk brilliant und überzeugend dargestellt, aber das alleine würde nicht reichen. Wenn, ja wenn wir nicht alle ein klein wenig “Monk” wären.
Da müssen die Bücher auf dem Tisch gerade liegen, da werden sogar die Werbeflyer unter den Scheibenwischern der Autos auf der Straße alle geradegerückt.
Monk, das ist jedermann. Die Hausfrau mit dem Accustaubsauger um die Kekskrümel zu beseitigen, der Nachbar von nebenan, der sich über die Blätter auf seinem Auto aufregt. Monk ist die Vereinigung aller möglichen Schwächen, nur mühsam gebändigt und kanalisiert durch seine Assistentin.
Ich bin sicher, so manche Sekretärin oder Assistentin erkennt sich da wieder.
Monk, das sind wir, mal mehr mal weniger stark ausgeprägt. Und genau deswegen ist Monk so erfolgreich!
Leider wurde die Serie eingestellt, da Tony Shalhoub sich neuem widmen möchte.