Archiv für September 2008

Plot:
Um das Jahr 2800: Den ganzen lieben langen Tag geht der emsige Roboter Wall-E (Waste Allocation Load Lifter Earth-Class) seiner Profession nach und sammelt Müll, presst ihn in kleine Würfel und stapelt den Abfall zu kunstvollen Türmen. Fleißig. Seit mehr als 700 Jahren. Unaufhörlich. Er ist der letzte seiner Art, die der Konzern „Buy n Large“ einst ausgesandt hatte, um die zugemüllte Erde vom Dreck zu befreien. Die Menschen, mittlerweile längst in den Weltraum geflüchtet und auf monströsen Vergnügungsschiffen havariert, sind fett, beinahe bewegungsunfähig, technikabhängig und kaum mehr Herr ihrer Sinne. Der einsame Wall-E hat im Gegensatz dazu eine echte Persönlichkeit entwickelt, ist ungeheuer neugierig und sehr lernbegierig. Sein einziger Freund ist die Kakerlake Hal, die ihm in seiner kleinen Behausung, wo er liebevoll Kleinkram sammelt, Gesellschaft leistet. Eines Tages taucht der weibliche Druid Eve (Extra-terrestrial Vegetation Evaluator) auf und findet bei Wall-E genau das, was die Menschheit zur Rückkehr auf die Erde benötigt: eine kleine Pflanze, die den Lebenskreislauf wieder in Gang bringen könnte.

Wall-E ist ein Animationsfilm aus dem Hause Pixar und seit 2006 damit auch auch aus dem Hause Disney die Pixar für viel Geld gekauft haben. Mit Wall-E hat Pixar einen Animationsfilm hingelegt der den Spagat zwischen dem kindlichen und dem erwachsenen Publikum wagt und diesen auch schafft. Also ganz leichte Gesellschaftskritik verbunden mit viel Witz und Humor. Zwar bleibt dabei manchmal was auf der Strecke, aber das wirklich entscheidende ist, das der Film wirklich in allen Belangen überzeugt. Er ist witzig, man kann sich in die Protagonisten hineinversetzen, wenn nicht sogar mit Ihnen identifizieren. Er ist überalle Maßen komisch und liebenswert. Und wie alle Disneyfilme hat er ein perfektes Happy End. Er ist nicht zu schwer für Kinder, aber auch nicht zu leicht für erwachsene. Ich habe in einigen anderen Kritiken gelesen, das der Film von diversen SF-Filme anleihen genommen hat. Das finde ich persönlich nicht, und selbst wenn, dann sehr gelungen.
Interessant an diesem film finde ich, das man hier locker einen 2ten Teil machen könnte!
Fazit:
Der Film ist sehr witzig und erfüllt alle Erwartungen die man von einen Pixar/Disney Film erwartet.
Für Kinder und Erwachsene gleichermassen geeignet, hat man 98 min. voll Spass und Freude.

Allgemeine Daten:

98 min.
Regisseur: Andrew Stanton
FSK: Ohne Altersbeschränkung

Iron Man

Plot:
Multimilliardär Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist ein genialer Geist, der sein Vermögen mit der Entwicklung der modernsten und schlagkräftigsten Waffensysteme gemacht hat. Stark ist aber auch ein egozentrischer Playboy, dessen Privatjet mit strippenden Stewardessen bestückt ist und der seine lästig gewordenen One-Night-Stands von seiner ergebenen Assistentin Virginia „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow) mehr oder weniger höflich hinausbefördern lässt. Als er in Afghanistan ein neuartiges Raketensystem vorstellt, wird Stark von Rebellen entführt. In einer Höhle soll er für die Terroristen eine seiner Raketen nachbauen. Doch Stark denkt gar nicht daran, den Feind mit seiner Technologie zu versorgen. Stattdessen bastelt er an einer eisernen High-Tech-Rüstung, mit deren Hilfe er seinem Gefängnis entkommt und mehr schlecht als recht in die Lüfte geht. Obwohl er es ohne bedeutende Blessuren zurück auf amerikanischen Boden schafft, meldet sich nun sein Gewissen zu Wort.

Iron Man ist die 8te Marvel-Comic Verfilmung die es zum Einstieg auf Platz eins der US-Box-Office-Charts geschafft hat.
Iron Man glänzt wie erwartet mit vielen technischen Tricks auf und ist tricktechnisch sehr gut umgesetzt. Robert Downey Jr. ist ein glaubwürdiger Iron Man mit losem Mundwerk. Erfreulich ist, das Iron Man im Gegensatz zu manch anderer Marvel Verfilmung nicht ganz so pathetisch daher kommt, was zu einem nicht unerheblichen Teil an der höchst eigenwilligen Darstellungvon Robert Downey Jr. liegt.
Iron Man ist witzig, manchmal nachdenklich und immer sehr eigenwillig!
Fazit:
Eine sehenswerte Marvelverfilmung mit hohem Funfaktor und einer süssen Gwyneth Paltrow als Assistentin Pepper!

Allgemeine Daten:

118 min.
Regisseur: Jon Favreu
FSK: 12 Jahre

Plot:
Wesley Gibson lebt seinen persönlichen Albtraum: Er hat einen langweiligen Bürojob, wird dort von seiner Vorgesetzten schikaniert, sein Kontostand bewegt sich nahe am Nullpunkt und seine Freundin betrügt ihn mit einem verhassten Kollegen. All das ändert sich, als er in einer Apotheke von der mysteriösen Fox (Angelina Jolie) angesprochen wird. Sie behauptet, er sei der Sohn eines legendären Auftragskillers, der gerade erst erschossen wurde – nur um ihn Sekunden später vor eben dessen Mörder, genannt Cross (Thomas Kretschmann), zu beschützen. Fox bringt Wesley zu Sloan (Morgan Freeman), dem Anführer der Bruderschaft, einer Jahrhunderte alten Vereinigung von Auftragsmördern. Sloan bietet Wesley an, ihn auszubilden, damit er Rache für den Mord an seinem Vater nehmen kann.

Wanted ist eine Comic-Adaption mit knalliger Action. Verantwortlich dafür zeichnet Timur Bekmambetovder der mit den beiden Filmen “Wächter der Nacht” und “Wächter des Tages” sich weit über die Grenzen Russlands hinaus als Actionregisseur einen Namen gemacht hat. Als Belohnung durfte der Russe für 20th Century Fox mit einem Budget von 75 Millionen US-Dollars (Die beiden ersten Filme kosteten zusammen 8 Millionen) und jeder Menge Stars diesen film drehen.Und er ist wie schon wie die beiden ersten Filme ein knallharter Actionreisser. Action-pur und mit nur wenig Pausen. Da mann eigentlich ständig atemlos ist, bekommt man garnicht mit, das die Story nicht wirklich Tiefgang hat. Das macht der Sache aber auch keinen Abbruch, da es einem wahrlich nie langweilig wird!
Der Film glänzt mit etlichen Spezial und Computereffekten, so können die Superkiller sogar quasi um die Ecke schiessen!
Fazit:
Superfilm der viel Spass macht. Tiefgang sollte man nicht erwarten, aber ich denke niemand erwartet den auch wirklich!

Allgemeine Daten:

110 Min.
Regisseur: Timur Bekmambetovder
FSK: Keine Jugendfreigabe

Plot:
Eine Clique verbringt ein paar Tage auf einer Hütte in den Bergen Colorados. Eines Abends spielen sie ein
erfundenes Spiel “75″. Jeder muss irgendeine Telefonnummer anrufen und mindestens 75 Sekunden mit der
Person am anderen Ende der Leitung reden, ohne dass diese lacht oder auflegt. Die Jugendlichen
amüsieren sich bestens. Doch dann begehen sie einen verhängnislosen Fehler – sie wählen willkürlich
die Nummer eines psychopathischen Serienkillers. Für die Studenten beginnt von nun ein gnadenloser
Albtraum und ein Kampf um Leben und Tod, denn der Killer begibt sich auf die Suche nach ihnen.

7eventy 5ive ist ein Horror und Splatterfilm der alle entsprechenden Erwartungen und Klischees erfüllt.
Um den Film mit einem bekannten Namen aufzupeppen, wurde Rutger Hauer für eine Nebenrolle engagiert.

Fazit:
Der Film ist solide, aber nichts besonderes. Horrorfans werden auf Ihre Kosten kommen.
Man sollte nicht allzu zart besaitet sein, da der Film nicht mit Blut spart!

Allgemeine Daten:
90 min.
Regisseur: Brian Hooks, Dean Taylor
FSK: unbekannt