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Auf Tour mit dem “No Smoking Orchester”

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Der 2001 veröffentliche Film Super 8 Stories ist eine Liebeserklärung an die Band “No Smoking Orchester” (Zabranjeno pušenje), in der der Regisseur Emir Kusturica seit 1986 Gitarre spielt. Die “orginal” Band wurde 1980 als Garagenband in Sarajevo gegründet, bekam wegen ihren politischen Texten und Kommentaren schon früh mit der Ärger mit den jugoslawischen Autoritäten.
Bedingt durch den Bosnienkrieg 1994 trennte sich die Gruppe und ein Teil der Band zog nach Belgrad, um zunächst unter dem gleichen Namen dort weiterzumachen. Da der serbo-kroatische Name durch die Autorenrechte von Sejo Sexon geschützt war, wählte die Band daraufhin die englische Übersetzung “No Smoking Orchester”, oder auch “Emir Kusturica and the No Smoking Orchestra” als ihren Bandnamen.
Mit seinem Film Schwarze Katze, weißer Kater wurde die Band zuerst bekannt.

 

Zitat von Emir Kusturica: „No Smoking sind ein bisschen mehr als nur eine Rock’n’Roll-Band. Sie sind ein Phänomen, das in den 80er Jahren den Tonfall und die Sprache der Musik nicht nur in Sarajevo, sondern in ganz Jugoslawien verändert hat. Inzwischen haben die unterschiedlichsten Musikstile des Balkans Spuren in ihrer Musik hinterlassen – in einer explosiven Mischung aus Jazz und Zigeunermusik, in der südserbische Trompeten ebenso eine Rolle spielen wie die Melancholie asiatischer Einflüsse“.

Der Film wurde in Schwarz/Weiss gedreht; eine liebevoll montierte Collage aus verschiedensten Themen und Motiven, privaten Super-8 Aufnahmen sowie Fernseharchivbilder und Konzertmitschnitten der Band.

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Die Handlung


Details

Herkunft/ Produktionsjahr
ZA 2000Regie
Guy Ritchie

Drehbuch
Guy Ritchie

Musik
John Murphy, Noel Gallagher

Kamera
Tim Maurice-Jones

Schnitt
Jon Harris

Originaltitel
Snatch – Pigs and Diamonds

FSK
16

Schauspieler

  • Jason Statham – Turkish
  • Brad Pitt – Mickey O’Neil
  • Benicio Del Toro – Franky Four Fingers
  • Stephen Graham – Tommy
  • Alan Ford – Brick Top Polford
  • Dennis Farina – Avi Denovitz
  • Vinnie Jones – Bullet Tooth Tony
  • Rade Serbedzija – Boris “The Blade” Yurinov
  • Lennie James – Sol

Hustle – Unehrlich währt am längsten

(Originaltitel: Hustle) ist endlich mal wieder ein netter Krimi! Ausnahmsweise mal nicht in den USA produziert – sondern in Großbritannien – hebt sich diese Serie deutlich von “der Masse” ab! Typisch englisch: ausgefeilte Pläne, interessante Charaktere und natürlich eine gute Prise vom englischen (schwarzen) Humor…- diese Serie macht Spass!
Diese Produktion von der BBC wird seit 2004 hergestellt; in Deutschland wird sie zur Zeit auf RTL-Crime und ZDF-Neo (gratis! über digital-Sat-Schüssel) ausgestrahlt. Maßgeblich an der Produktion ist das Team beteiligt, welches für die BBC-Serie Im Visier des MI5 (Originaltitel: Spooks) verantwortlich war ( läuft seit dem Jahr 2002).

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O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee ist ein Kinofilm der Coen-Brüder aus dem Jahr 2000.  Der Titel „O Bruder, wo bist du?“ ist in mittelalterlichem Englisch, so wie es zu Zeiten von Shakespeare gesprochen wurde verfasst. Er ist eine Hommage an den Film Sullivans Reisen(1941) von dem Regisseur Preston Sturges, in dem der Versuch der Produktion eines sozialkritschen Filmes mit gleichen Namen zur Zeit der “großen Depression” gezeigt wird. Weiterhin ist die Handlung von Homers Odysee inspiriert.

Ein besonderer Aspekt in diesem Film ist die Musik. Die Musik trägt wesentliche Teile der Handlung: angefangen bei den Workingsongs der Kettensträflinge über das Zusammentreffen mit dem Bluesgitaristen Tommy Johnson, mit dem dann die Soggy Bottom Boys “gegründet” werden. Es wird einem ein guter Eindruck der wichtigsten Musikstile im ländlichen Süden der USA in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts vermittelt. Der Soundtrack hat sich weltweit über 5 Millionen mal verkauft.

Dier Film war die nachfolgende Produktion von Ihrem bis dahin (kommerziell) erfolgreichsten Film The Big Lebowski.
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Der von Universal Pictures produzierte Film von 1941 ist der letzte, den W.C. Fields gedreht hat. Das Drehbuch hatte er unter dem Pseudonym Otis Criblecoblis geschrieben, Regie führte wieder sein Freund Edward F. Cline. Fields war zu diesem Zeitpunkt 61 Jahre alt und bereits stark vom Alkohol und Krankheit gezeichnet – er war deutlich dicker als in früheren Filmen und auch nicht mehr so Fit. In früheren Zeiten hatte er immerhin 8 Filme in 2 Jahren gedreht!

Die anderen Hauptdarsteller suchte sich W.C. Fields persönlich aus: seine Lieblingscomedians Leon Errol und Franklin Pangborn als seinen Rivalen und Produzent, das neue, junge Universal Pictures Talent Gloria Jean spielt seine Nichte. Gloria Jean singt folgende songs in diesem Film:

* “Estrellita” (“Little Star”) – in Spanisch
* “Voices of Spring”
* “Hot Cha Cha”
* “”Очи чёрные” (“Ochi chyornye” or “Dark Eyes”) – in Russisch

Margaret Dumont – bekannt durch ihre vielen Filme mit den Marx Brothers – spielt Mrs. Hemogloben. Margaret spielte in 57 Filmen auch mit Abbott und Costello (Little Giant, 1946), Laurel and Hardy (The Dancing Masters, 1943) und vielen mehr.

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W.C. Fields alias Egbert Sousè (accent grave über dem e !!!) hat es wie üblich nicht leicht in diesem Film: Seine ständig nörgelnde Ehefrau Agatha (Cora Witherspoon) und die nervenden Kinder “treiben” den armen W.C. Fields regelrecht in seine Stammkneipe, das “the Black Pussy Café”, wo er stets sein morgendliches Getränk zu sich nimmt. Auch einer seiner – wie ich finde – besten Witze: W.C.: “War ich gestern Abend hier und hatte eine Rechnung über 20 $ ?” Barkeeper: “Ja,, Sir, waren Sie” – ” Ahh… mir fällt ein Stein vom Herzen – ich dachte, ich hätte das Geld verloren!”

Wie so oft führt Edward Cline Regie, das Drehbuch wurde von W.C. Fields unter dem Pseudonym “Mahatma Kane Jeeves” geschrieben.
(In Großbritannien hiess der Film übrigens “The Bank Detective”. In den USA in den 1930ern war der Begriff “dick” umgangssprachlich für “detective” üblich…- “dick” bezeichnet in englisch normalerweise das männliche Geschlechtsteil.)
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Dieser Film wurde Anfangs mit dem Regisseur George Marshall gedreht. Fields kam mit ihm gedoch überhaupt nicht aus und verlangte nach Edward F. Cline, mit dem er gute Erfahrungen hatte.
Co-Star Constance Moore erinnert sich: “Bevor Mr. Fields die legendäre Ping-Pong-Szene drehte wünschte er sich Mr Cline ‘Ich habe mit ihm gearbeitet. Er kennt meine Arbeit.’ Er streckte erst seine Fühler aus. Dann begann er nach Mr. Cline zu fragen. Dann verlangte er ihn…”[*]

In diesem Film sieht man einige sehr gute Szenen des Bauredners – bzw: seiner Puppe Mortimer Snerd und Charlie McCarthy (als McCarthy-Puppe) gegen W.C. Fields… die 3 kannten sich bereits lange Zeit und arbeiten auch zusammen im Radio.

You Can’t Cheat an Honest Man ist 1939 entstanden, das Drehbuch wurde von W.C. Fields unter dem Pseudonym Charles Bogle geschrieben.

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1940
Edward Cline

Handlung

Einer der besten Filme von W.C. Fields, wie ich finde. Der Film beginnt relativ unspektakulär mit Mae West in ihrer Rolle als “Miss Flower Belle Lee”, die mit dem maskierten Banditen in verbindung gebracht wird und so ihre Stadt Little Bend verlassen muss…- “Sie möge erst zurückkommen, wenn sie verheiratet ist und so ihre Ehre wieder hergstellt hat!”, so lautet der Richterspruch.

So besteigt sie den Zug in die nächstgrößere Stadt: Greasewood City. Der Zug wird unterwegs von (dem lange ersehnten) Cuthbert J. Twillie (W.C. Fields) gestoppt, die Komödie mag beginnen :D

Die Idee einen Film zu dem 1964 erschienenen Song Blue Velvet (von Bobby Vinton) zu drehen hatte David Lynch bereits sehr früh. Über die Jahre ergänzte er den Plot mehr und mehr…- insgesamt 4 Versionen den Drehbuchs entstanden – jedoch wurde diese von den Filmstudios wegen der sexuellen und gewalttätigen Handlung abgeleht. 1971 begann er mit seinen als Debüt angesehenen Film Eraserhead; einen in schwarz-weiss gedrehten morbiden Spielfilm der seinen Kultstatus als Regisseur begründete. So wurde italienische Produzent Dino De Laurentiis auf ihn aufmerksam, der ihn mit der Regie des Science Fiction Klassikers Dune beauftragte.

De Laurentiis war es dann auch, der von dem Drehbuch zu Blue Velvet fasziniert war – jedoch stellte sich schon vor Drehbeginn 1985 heraus, das das angestrebte Budget wohl nicht ausreichen würde. Im Gegenzug für absolute künstlerische Freiheit und Kontrolle über den Endschnitt verzichtete Lynch auf einen Teil seiner Gage; das Budget wurde zusätzlich gekürzt. Die Produktionskosten beliefen sich am Ende trotzdem auf 6 Millionen US-Dollar. Gefilmt wurde an einigen Locations in Wilmington in North Carolina, wo sich auch die Studios von De Laurentiis befinden.

Die “Wunschbesetzung” der Hauptrollen lehnten nach Lesen des Drehbuchs dankend ab – so kam er auf Kyle MacLachlan, mit dem er Dune drehte und Isabella Rossellini, die er kurze Zeit vorher kennenlernte. Für Dennis Hopper gilt der Film als Comeback, der nach Easy Rider kaum noch kommerzielle Erfolge hatte, da er durch seine Eigenwilligkeit in Konflikt zu den meisten Regisseuren geriet und so lange Zeit auf einer “Schwarzen Liste” stand.

Der Film spielt – typisch für den Stil von David Lynch – viel mit Symbolik und starken Farbkontrasten … auch die “liebliche” amerikanische Schlagermusik aus den 60er Jahren steht im krassen Gegensatz zu den gezeigten Bildern. Schon in der ersten Szene sieht man die Klasse des Regisseurs: Blau, der Himmel, Weiß – der Gartenzaun und Rot, die Rosen, einen auf einem Feuerwehrfahrzeug vorbeifahrenden freundlich winkenden Feuerwehrmann… eine scheinbar “perfekte Idylle”, eine spiessige Kleinstadt.

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